© 2017 IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg | Impressum | Datenschutz
Tipps & Tricks

Bewerbung - ja wie denn nun?

Bewerbungstipps für Profis

Ihr habt eine Ausschreibung für den Ausbildungsberuf gefunden? Dann fehlt jetzt noch die Bewerbung. Bevor Ihr euch ans Werk macht, gilt es jedoch, einige Punkte zu beachten, damit Ihr nicht kopfüber ins Fettnäpfchen springt.

 

Foto ist nicht gleich Foto:
Der erste Eindruck zählt. Das gilt vor allem, wenn ihr eurer Bewerbung ein Foto von euch beilegt. Das ist noch immer Standard bei Bewerbungen in Deutschland. Doch auch hier gibt es bestimmte Regeln, die ihr beachten solltet: Schnappschüsse und Urlaubsbilder sind nämlich tabu, egal wie sehr sie eure Schokoladenseite betonen. Lasst euch also am besten bei einem professionellen Fotografen Bewerbungsfotos anfertigen, damit ihr nicht auf die Nase fallt.

Mit guter Recherche punkten: 
Die Ansprache „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist nicht falsch, aber einen konkreten Ansprechpartner zu nennen, zeigt die Mühe, die ihr in eure Bewerbung gesteckt habt. Wenn ihr einen Ansprechpartner namentlich ausfindig machen könnt, dann nutzt es zu eurem Vorteil. Das A und O ist hierbei die richtige Schreibweise des Namens, auf die ihr unbedingt achten solltet.

Individualität:
Ihr bewerbt euch bei mehreren Unternehmen parallel und benutzt daher immer dasselbe Anschreiben aus dem Internet? No-go. Hier zählt die Individualität. Ihr möchtet den Personaler schließlich davon überzeugen, dass genau ihr die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle seid. Also lasst die Finger von Standardanschreiben, denn diese werden auf den ersten Blick enttarnt. Überlegt euch lieber etwas eigenes, das ihr dann immer wieder abändern könnt.

Kurz & knackig: 
Umfragen ergaben, dass Personaler nur etwa 2 Minuten Zeit zur Durchsicht einer Bewerbung haben. Das ist nicht viel. In der Kürze liegt daher die Würze: Sowohl das Anschreiben als auch der Lebenslauf sollten nur die wichtigsten Daten und Fakten enthalten. Fasst euch also kurz und konzentriert euch auf das Wesentliche. 

Von A bis Z:
Achtet auf die Vollständigkeit eurer Bewerbung. Wenn ihr im Anschreiben auf Zeugnisse und Bescheinigungen verwiesen habt, solltet ihr diese auch unbedingt einfügen. Checkt vor dem Abschicken eurer Bewerbung also lieber doppelt, ob ihr auch alle erforderlichen Dokumente angehängt habt.

Auch das Internet ist voll von Tipps:
www.karrierebibel.de/bewerbung-ausbildung
www.azubi-azubine.de/bewerbung

 

Bewerbungsformen
Bewerbungsmappe, E-Mail-Bewerbung oder Online-Formular – welche Form die beste ist, bietet seit längerem Stoff für Diskussionen, denn es gibt bei allem Vor- und Nachteile. Doch wie bewerbt ihr euch denn richtig?

Die Regel
Gib die Bewerbung genau auf die Art und Weise ab, wie es sich das Unternehmen wünscht! So wahrst du von Beginn an deine Chancen auf den Ausbildungsplatz.

Ausgedruckt oder online?
An dieser Frage scheiden sich die Geister, denn sowohl Bewerbungen per E-Mail als auch die klassische Bewerbungsmappe haben Vor- und Nachteile. In Industriebetrieben ist die Bewerbung per Online-Tool mittlerweile Standard, in Berufen rund um die Gastronomie hat der Chef immer noch gerne was in der Hand. Allerdings gibt es eine einfache Richtlinie, an die ihr euch halten solltet: Gebt eure Bewerbung so ab, wie es sich das Unternehmen in der Stellenanzeige wünscht. Sonst riskiert ihr, dass ihr sofort auf dem Stapel mit den Absagen landet, ohne dass die Bewerbung überhaupt gelesen wurde.

Bitte nicht in den Spamordner.
Da der Anstieg von Spam- und Phishing-Mails seit Jahren steigt, müsst ihr hier ein paar zusätzliche Punkte beachten

  • Füllt den Betreff eindeutig aus
  • Erwähnt den Ansprechpartner namentlich
  • Wählt die persönliche Ansprache
  • Schickt die Bewerbung von einer seriösen E-Mail-Adresse
  • Bezieht euch genau auf die Stellenausschreibung
  • Erwähnt am Ende mithilfe eurer Kontaktdaten, wie ihr erreicht werden könnt

Zurück