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Tipps & Tricks

Karriere im E-Commerce

Neben dem klassischen Handel vor Ort, gehört natürlich auch E-Commerce (elektronischer Handel) dazu. Online-Shops sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Auch in diesem Bereich des Handels gibt es zahlreiche Berufsbilder, die sich mit dem Onlinegeschäft und dem elektronischen Austausch von Waren und Dienstleistungen beschäftigen. Hier einen Fuß in die Tür zu bekommen, ist sicher eine gute Idee. Eine Möglichkeit dazu ist die Ausbildung zum Kaufmann für E-Commerce.

Die E-Commerce-Agentur workID new.media.design aus Villingen hat sich genau darauf spezialisiert. Ob das Erstellen von professionellen Online-Shops, der richtige Umgang mit Suchmaschinen oder der Zusammenhang von Social-Media-Marketing und Erfolg. Die Experten von workID glänzen mit Erfahrung und Know-How.

Seit 2020 wird hier der Beruf der Kaufleute (m/w/d) im E-Commerce ausgebildet. Jürgen Hensler und Kim Oliver Hensler sind Geschäftsführer im Unternehmen. Jürgen Hensler ist Ausbilder und freut sich auf spannende Projekte und motivierte Azubis.

Bei dem Stichwort E-Commerce denken viele gleich an Online-Riesen wie Amazon & Co. Doch gerade kleine Shops sprießen aus dem Boden. Worin besteht denn eure Aufgabe als Agentur, wenn ein Kunde mit dem Wunsch eines Online-Shops zu euch kommt?

Unsere Aufgabe besteht darin, die richtige Lösung passend zu den Zielen des Kunden zu empfehlen, zu konzipieren und diese gemeinsam mit ihm umzusetzen. Unsere jahrelange Erfahrung als E-Commerce Agentur und als Shopbetreiber geben uns das Rüstzeug hierfür.

Und welche Aufgaben kommen an diesem konkreten Beispiel auf einen Auszubildenden im Bereich E-Commerce zu?

In diesem zukunftsorientierten E-Commerce Ausbildungsberuf steht im Vergleich zum klassischen Ausbildungsberuf ebenfalls der Mensch als Kunde im Vordergrund. Alles andere unterscheidet sich im E-Commerce zu den bisherigen Praktiken des Handels. Selbst die Sortimentsplanung, der Einkauf und natürlich die Werbung, die Art und Weise, wie ein Produkt angeboten werden muss, damit es erfolgreich seinen Käufer findet.

Welche groben Inhalte werden mir als Azubi in meiner Ausbildung noch gelehrt?

Von der Sortimentsplanung, dem Einkauf, der Lagerplanung und -optimierung, der Wahl der Vertriebskanäle bis zum Versand, Kundenservice und dem Online-Marketing. In der Ausbildung geht es darum, alle Bereiche des E-Commerce kennenzulernen und je nach Veranlagung zum Teil zu vertiefen. Durch unseren Online-Shop und unsere Kundenprojekte bilden wir alle relevanten Bereiche ab.

Welches sind denn beispielsweise Projekte auf die ihr besonders stolz seid?

In gewisser Weise sind wir auf jedes Projekt stolz, in dem wir die mit unserem Kunden gemeinsam gesteckten Ziele erreicht haben und mit ihm zusammen den Weg zu den nächsten Zielen beschreiten. 

Auf unser eigenes Best-Case-Projekt – ORYOKI, der Online-Shop für japanische Manufakturprodukte – ist unser ganzes Team besonders stolz. Hier ist es uns gelungen, eine neue Marke aufzubauen und als zweites Standbein der Agentur zu etablieren. Ein Projekt, von dem unsere Kunden, unsere Azubis und wir als Agentur profitieren.

Gerade im Handel ist die Freude am Umgang mit Kunden und ein gewisses Kommunikationstalent unerlässlich. Ist das im E-Commerce auch der Fall? Hat man hier, beispielsweise als Betreiber eines Online-Shops, genauso viel Kontakt zum Kunden?

Ja, der Mensch steht auch im E-Commerce immer im Mittelpunkt. Die kommunikative Herausforderung im Online-Handel ist, dass jeder Kontakt zur Marke auch bewusst als Kundenkontakt wahrgenommen wird. Und davon gibt es viele unterschiedliche. Da ist die direkte telefonische Beratung, die Ansprache im Online-Shop bei der Präsentation der Produkte, im Newsletter, in der Bestellbestätigung, im Versandprozess, oder beim Öffnen des Pakets und der Bitte um eine Kundenbewertung. Nur wer im gesamten Prozess, die persönliche Kundenbeziehung & höchstes Servicelevel im Kopf behält, kann für sich im Online-Handel den Ausdruck „Kommunikationstalent“ beanspruchen.

Welche sonstigen Fähigkeiten sollte man als Auszubildender denn noch mitbringen?

Die Arbeit am Computer ist natürlich ein wesentliches Element. Neben Kenntnissen in den Basisprogrammen von Microsoft und einem guten kaufmänischen Grundverständnis, sollte vor allem eines mitgebracht werden: Die Freude am Lernen. Denn in diesem sich schnell entwickelnden Beruf gehört das einfach dazu. 

Gibt’s noch einen Tipp für die Bewerbung?

Frühzeitig bewerben. ;-)

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