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Tipps & Tricks

Elektroberufe

Hochspannung garantiert

Sicher wäre jeder von uns schon einmal aufgeschmissen gewesen, gäbe es nicht die Menschen, die sich mit Schaltkreisen, Elektronik und der dazugehörigen IT auskennen. Sei es der Aufzug, der plötzlich nicht mehr will, der Herd, der in der neuen Küche angeschlossen werden muss, oder Steckdosen, die mit der dazugehörigen Leitung gelegt werden müssen. Da die Arbeit mit Strom und Starkstrom mitunter gefährlich sein kann, gehen hier Spezialisten ans Werk. Genauer gesagt: Spezialisten im Bereich Elektro.

Es gibt eine Menge verschiedener Wege, die man in der Elektrobranche einschlagen kann – hier stellen wir euch drei dieser Ausbildungsberufe vor:

  • Industrieelektriker
  • Elektroniker für Betriebstechnik
  • Elektroniker Geräte und Systeme

Gemeinsamkeiten:
In allen der vorgestellten Berufe geht man nach der Ausbildung als Experte in Sachen Stromkreise, Messungen, Berechnen und Bewerten von elektrischen Größen heraus. Zudem plant man Inspektionen und Wartungen und führt diese durch. Wenn also Störungsmeldungen auftauchen, wird man als erstes an den Einsatzort „gerufen“, um Erste Hilfe in Sachen Geräteinstandsetzung zu leisten. 

Es geht hier also im Großen und Ganzen immer um Automatisierung und viel Technik. Diese erscheint natürlich oft in kleinen Bauteilen und erfordert daher eine sensible, geschickte Arbeitsweise. Oft kommen dann spezielle Werkzeuge zum Einsatz, die einen gekonnten Umgang mit ihnen erfordern. Aber auch das Arbeiten am PC mit verschiedenen Softwares gehört zum Bereich der Elektronik – denn elektronische Systeme werden meist von Computerprogrammen gesteuert. So kommt auch der Bereich der Programmierung nicht zu kurz. 

Arbeitszeiten:
In handwerklichen und industriellen Betrieben arbeitet man meistens zu den „normalen“ Arbeitszeiten. Je nachdem gibt es aber auch Not-, Wochenend- oder Schichtdienste – das ist von Unternehmen zu Unternehmen ganz unterschiedlich.

Kundenkontakt:
Je nachdem, wo du später arbeitest, hast du mehr oder weniger Kundenkontakt. Gerade in handwerklichen Betrieben, die Services anbieten, kommt es oft vor, dass der Elektroniker direkt vor Ort gebraucht wird. Ist das der Fall, lernst du den Kunden, dessen Arbeitsstätte und den Betrieb natürlich vor Ort kennen. Auch im industriellen Bereich kommt es vor, dass Geräte und Systeme beim Kunden in Betrieb genommen werden und du daher direkt zum Auftraggeber kommst, um dort mit der Installation zu beginnen.

Um einen Weg in der Elektrobranche einzuschlagen, gibt es gewisse Voraussetzungen, die ihr mitbringen solltet – unabhängig von dem genauen Ausbildungsberuf. Hierzu gehören:

  • Spaß an Physik und Mathematik
  • Interesse an technischen Vorgängen und ein gewisses technisches Verständnis
  • Lust am praktischen und theoretischen Arbeiten
  • Verantwortungsvolles, genaues Arbeiten
  • Handwerkliches Geschick

 

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